Mein Hund springt jeden an

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Ihr Hund springt jeden an und Sie fragen sich, warum er das tut und ob man es ihm abgewöhnen kann? Wenn man weiß, was den Hund dazu bringt, jeden anzuspringen, kann man auch Wege finden, es ihm abzugewöhnen.

Der Hund springt jeden an, weil er es als Welpe so gelernt hat

Wenn eine Hundemutter ihre Welpen füttert, dann zerkleinert sie die Stückchen mit der Schnauze und verteilt sie so an ihre Jungen. Weil der Welpe so klein ist und nicht an das Maul der Mutter heranreicht, muss er hochspringen, um das Futter zu bekommen. So trainiert sich der Welpe das Hochspringen an. Hinzu kommt, dass man es als Zeichen der Unterwerfung sehen kann: Der Welpe zeigt so dem anderen Tier seinen Respekt und seine Folgsamkeit.  Im späteren Alter verhält er sich auch so, wenn er jemanden begrüßen möchte oder um Aufmerksamkeit buhlt. Wie so oft bei antrainierten Verhaltensweisen, wird das Hochspringen auch zum Stressabbau genutzt. Das kann für Herrchen oder Frauchen natürlich auf Dauer recht nervend sein, zumal der Hund häufig schmutzig ist oder mit seinen Pfoten die Kleidung zerstört. Deshalb kann es sinnvoll sein, ihm dieses Verhalten abzugewöhnen.

Der Hund springt jeden an – Was kann man tun?

1. Ignorieren

Versuchen Sie den Hund zu ignorieren, wenn er jemanden (oder Sie selbst) anspringt. Lassen Sie ihm keinesfalls Aufmerksamkeit zuteil werden (auch das Schimpfen ist eine Form von Aufmerksamkeit!). Ignorieren Sie den Hund und begrüßen Sie ihn erst, wenn er mit allen 4 Pfoten auf dem Boden steht.

2. Verhalten ablehnen

Wenn der Hund „Nein!“ versteht, dann können Sie ihm mit diesem Kommando deutlich machen, wie sehr Sie sein Verhalten missbilligen. Reagiert der Hund auf das Nein und bleibt ruhig, sollten Sie ihn unbedingt belohnen.

3. Alternatives Verhalten aufzeigen

Immer wenn der Hund jemanden anspringt, rufen Sie ein Kommando wie „Sitz!“ oder „Platz!“. Wie beim letzten Punkt sollten Sie ihn belohnen, wenn er das richtige Kommando ausführt.

Der Hund springt jeden an – Was man niemals tun sollte

1. Belohnen

Sie sollten den Hund niemals belohnen, sprich ihn streicheln, liebkosen o.ä., wenn er an Ihnen hochspringt. Das gilt auch für Tadel: schimpfen Sie nicht mit Ihrem Hund, denn er kann das als Zeichen von Aufmerksamkeit (miss-)verstehen – und wird dann das Verhalten niemals ablegen.

2. Gesten machen oder an den Pfoten festhalten

Niemals sollten Sie dem Hund mit den Händen Gesten machen, sich mit ihm gemeinsam drehen oder ihn an den Pfoten festhalten. Das kann kontraproduktiv sein und den Hund nur zusätzlich animieren, mit Ihnen zu springen.

3. Schläge, Tritte oder Gewalt

Gewalt ist nie eine Methode der richtigen Erziehung, weder bei Kindern noch bei Tieren. Natürlich können Schläge oder Tritte dazu führen, dass der Hund es sich das nächste Mal dreimal überlegt, Sie anzuspringen. Nur wird er das Verhalten nicht „aus Vernunft“ ablegen, sondern schlicht aus Angst vor weiteren Schlägen.  

Bachblüten können Hunden helfen, ruhiger zu werden

Mit der richtigen Auswahl an Bachblüten kann man Hunden helfen, innerlich ausgeglichener und ruhiger zu werden und so weniger ekstatisch zu reagieren. Schreiben Sie mir am besten gleich heute noch eine E-Mail und schildern Sie mir die Verhaltensauffälligkeiten Ihres Hundes sowie seinen Charakter. Als Psychologe und Bachblütenexperte kann ich anhand Ihrer Beschreibungen die richtigen Bachblüten für Ihren Hund individuell auswählen und ihm eine Bachblütenmischung erstellen, die ihm gut helfen wird, ruhiger und entspannter zu werden. 

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