Bachblütentherapie bei Tieren - Nur eine neue Mode oder ein sinnvoller Behandlungsansatz?

Bachblütentherapie für Tiere

Die Bachblütentherapie wird immer häufiger auch bei Tieren eingesetzt. Aber was hat es damit auf sich, schließlich wurde diese Behandlungsmethode doch eigentlich für den Menschen entwickelt? Die Antwort darauf gibt uns ein Blick in die Schriften vom Erfinder der Bachblütentherapie selbst.

Denn Dr. Edward Bach hatte damals keineswegs die Verwendung der Bachblütentherapie nur auf Menschen begrenzt, er hat sie schlichtweg nicht bei Tieren ausprobiert, und konnte deshalb auch keine Aussagen zu ihrer Wirksamkeit machen.

 

Neuere Studien und Erfahrungen zeigen: Die Bachblütentherapie wirkt tatsächlich auch bei Tieren

In der Tat haben immer mehr Studien und auch die Erfahrungen behandelnder Therapeuten gezeigt, dass die Bachblütentherapie auch bei Tieren erfolgreich eingesetzt werden kann. Dabei hat man sich bisher vor allem auf die dem Menschen besonders nahe stehenden Haustiere wie Hund, Katze oder Pferde konzentriert. Gerade bei den klassischen Einsatzfeldern der Bachblüten wie Angstzustände, nervöse Unruhe oder aggressives Verhalten konnten auch bei Tieren gute bis sehr gute Behandlungsergebnisse erzielt werden.

Wie ebenfalls beim Menschen, ist auch bei Tieren die Auswahl der Bachblüten und die gezielte Abstimmung der Mischung auf den Charakter und das Leiden des Tieres Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ohne eine zu allgemeine Aussage zu treffen, lässt sich doch mit Bestimmtheit sagen, dass eine richtig durchgeführte Bachblütentherapie bei Tieren genauso erfolgreich sein kann wie beim Menschen.

Für die Auswahl der richtigen Bachblütentherapie bei Tieren ist wie beim Menschen ein Bachblütenexperte zuständig.

Ein Bachblütenexperte hilft bei der richtigen Auswahl der Bachblüten, der Zusammenstellung der Mischung und ist so ein Garant dafür, dass die Bachblütentherapie bei Tieren genauso gut wirkt wie beim Menschen. Allerdings ist es für Unerfahrene oft gar nicht so leicht, einen guten Bachblütenexperten ausfindig zu machen. Zwar bieten viele Tierärzte und Tierpsychologen die Bachblütentherapie auch für Tiere mit an. Doch verfügen nur die wenigsten von ihnen wirklich über die entsprechende Ausbildung und Erfahrung, die notwendig sind, damit die Bachblütentherapie bei Tieren auch zum Erfolg führt.

Wann sich die Bachblütentherapie bei Tieren lohnt

Eigentlich lohnt sich die Bachblütentherapie bei Tieren immer dann, wenn emotionale und seelische Leiden das Verhalten des Tieres negativ so stark beeinflussen, dass es darunter leidet. Ein gebräuchliches Beispiel hierfür ist das übertriebene Revierverhalten bei Katzen, wenn diese mit anderen Haustieren unter einem Dach leben. Oder auch bei Hunden, die sich aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Hunden verhalten, setzt man häufig Bachblüten zur Behandlung ein.

Gute Ergebnisse konnte man überdies bei Rennpferden erzielen, die durch Angststörungen oder emotionale Probleme plötzlich Schwierigkeiten hatten, die an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen. Wer selber mal ein Pferd besessen hat oder sich lange Zeit um ein Pferd gekümmert hat der weiß, wie schwer es ist, ein Pferd zu etwas zu bewegen, das es partout nicht will.

Eine Bachblütentherapie für Tiere lohnt sich also immer dann, wenn das Tier unter emotionalen bzw. psychischen Problemen leidet.